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Elektrofahrzeuge erlauben mittelfristig neuartige Architekturen für die
Steuerung aller Aggregate. Deren Arbeitsweise wird nicht mehr auf dem
Zusammenspiel von Mechanik, Hydraulik und Elektrik basieren, sondern
rein elektrisch sein. Damit entfällt die direkte mechanische bzw.
hydraulische Kopplung zwischen Fahrer und Komponente. Da es sich bei
diesen Komponenten auch um die Lenkung und die Bremsen handelt, ergeben
sich höchste Anforderungen an Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von
Steuergeräten und Kommunikationsnetzen. Dies erfordert angepasste
Konzepte aus dem Bereich der Embedded Systems zur Erzielung von
Sicherheit und Fehlertoleranz, ggf. unter Nutzung von Redundanzen.
Darüber hinaus ergeben sich neue Möglichkeiten für die intelligente
Kopplung und Integration von Mechatronik und Software, sowie
intelligenten Ausprägungen von Ladungsmanagement,
Infrastrukturankopplung und redundantem Gesamt-Systemmanagement.
Das Energiemanagement und die Steuerung der Energieaufnahme aus dem
Stromnetz erfordert dabei umfangreiche softwarebasierte Funktionalität.
Die Softwarearchitektur der Fahrzeuge muss auf diese Situation
zugeschnitten werden.
Die für Elektromobilität typische Funktionalität des Energiemanagements
muss mit den übrigen Funktionen des Fahrzeugs integriert werden, um
diese Funktionen der Energiesituation flexibel anzupassen. Hinzu kommt,
dass durch die unterschiedlichen Antriebskonzepte ein Teil der
Funktionen anders erbracht werden muss und die schnelle Nach- und
Aufrüstbarkeit mit neuen Funktionen nötig ist.
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