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In Elektrofahrzeugen stellt die Heizung und Kühlung von Innenraum und
Komponenten das Thermomanagement vor neue Herausforderungen. Im
Gegensatz zu konventionellen Fahrzeugen, existiert keine zentrale
Wärmequelle. Abwärme entsteht verteilt und auf unterschiedlichen
Temperaturniveaus. Die Konditionierung der Fahrgastzelle kann aufgrund
der begrenzten mitgeführten Energiemenge und geringeren Abwärme nicht
auf herkömmliche Weise erfolgen. Daneben beeinflusst die Kühlung von
Leistungselektronik und Speicher direkt die funktionale Sicherheit und
Betriebssicherheit. Mögliche Lösungen wie umschaltbare
Kältemaschinen/Wärmepumpen bieten großes Potential sind noch nicht
hinreichend untersucht. Darüber hinaus sind die thermische Isolation des
Innenraums und die Kontrolle des Feuchtigkeitsaustausches zwischen
Innenraum und Umgebung von großer Bedeutung für die energetische
Gesamteffizienz von Elektrofahrzeugen. Hier besteht sowohl ein Defizit
im Bereich der Modellierung des Wärme- und Stoffaustauschs unter den bei
Fahrzeugen zeitlich stark schwankenden Randbedingungen als auch bei der
Entwicklung fahrzeugtauglicher Materialien und Komponenten.
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